Unsere Historie

Wir bemühen uns stets, die Historie unseres Vereins aufzuschreiben. Denn was mal mit nur 4 Ziegen begann, ist vergleichen damit mittlerweile ein richtig großes Tieraltersheim geworden. Auf dieser Seite findest du daher alle Informationen rund um die historische Entwicklung unseres Vereins. Von echten Meilensteinen und tollen, einmaligen Ereignissen kannst du hier lesen!

2021

Januar: Das neue Jahr 2021 beginnt für uns mit Guuuuuuten Wünschen! Allen Menschen da draußen wünschen wir von Herzen ein gesundes, ein frohes, ein schönes Jahr 2021!

 

Doch wir wüsnchen uns auch selbst etwas. Nachdem das Jahr 2020 für zahlreiche Einnahmeverluste geführt hat und wir wichtige Investitionen aufschieben mussten, wünschen wir uns ganz doll, dass wir in 2021 wieder Veranstaltungen anbieten können. Mit Kindern auf die Weide gehen, gemeinsam das Schafscherfestival erleben oder auch zusammen Obst ernten! Das wünschen wir uns wirklich sehr!

 

An Sylvester selbst muss noch einmal der Tierarzt anrücken: Mathilda hat Fieber und ihre Pansenaktivität lässt zu wünschen übrig. Doch zum Glück: Mit nur zwei kleinen Spritzen bekommt unser Tierarzt Mathilda schnell wieder gesund!

 

 

 

März: Aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation bleiben uns weiterhin Einnahmen verwehrt, die vor allem aus Veranstaltungen heraus resultieren. Da der Winter automatisch immer der geldintensivste Monat ist, wir nahezu keine Einnahmen erzielen können und unsere ohnehin schon geringen Rücklagen nun regelrecht zusammenschmilzen stellt der Vorstand einen Hilfsantrag beim Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz. Aus dem dort extra für Zoos, Tierheime und Tierheim-ähnliche Institutionen aufgelegten Hilfsfond "Corona Futterhilfe" erhalten auch wir einen Betrag von rund 1.500,00€. Damit ist das Winterfutter schlussendlich komplett finanziert und wir sind große Sorgen dank der Unterstützung des Umweltministerums los. Ab jetzt starten die Vorbereitungen für die Weidesaison!

 

Mai: Am letzten Tag des Monats war es soweit, unsere diesjährige Schafschur fand statt. Wie im letzten Jahr leider ohne Publikum, dies lies die Pandemie einfach nicht zu. Wir sind jedoch optimistisch, dass es im kommenden Jahr wieder eine öffentlich Schur geben kann.  Trotzdem war unsere Crew bereit, den Schafen einen chicken Sommerstyle zu verpassen. Zunächst wurden dazu alle 30 Schafe in ein Gatter gelotst. Das ging mit Karotten sogar ziemlich schnell. Wir besitzen zwar auch insgesamt 9 Kamermunschafe, die sogenannte "Haarschafe" sind und nicht geschoren werden, denn sie organisieren ihren Fellwechsel selbst. Jedoch eignet sich dieser Termin auch immer, um sich einen Eindruck von der gesamten Herde nach dem Winter zu verschaffen und auch alle Tiere mit einer Wurmkur, sowie mit der Klauenpflege zu versehen.

Als erstes starteten wir mit einer Wurmkur, bevor wir die Klauen der Schafe gepflegt haben. Für diese Arbeiten haben wir innerhalb unseres Vereins eigene Expert*innen, die hierfür extra verschiedene Weiterbildungen gemacht haben. Für die Schur als solches kommt dann allerdings ein Schafscherer aus dem benachbarten Bundesland Hessen. Mit diesem arbeiten wir bereits seit der ersten Schur im Jahre 2019 zusammen. Er ist sehr erfahren, schert auch die älteren Tiere mit großer Ruhe und das Ergebnis kann sich immer sehr gut sehen lassen. Und so verlor ein Schaf nach dem Anderen seine Wolle und verließ den Behandlungsstand mit dem passenden Sommeroutfit.

Plötzlich jedoch gab es ein seltsames Geräusch.... Unser Stromerzeuger streikte kurzzeitig und das mitten in der Schur von Lea. Sie trug nun als Einzige für eine kurze Zeit eine zuvor noch nie gesehene "Übergangsjacke". Dass das alle Tiere und Menschen etwas lustig fanden war für Lea nicht so schlimm. Dennoch war sie sichtlich froh darüber, als auch der Rest ihrer angesammelten Wolle fiel und sie wieder wie alle Anderen aussah.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Heidrun, Ingeborg und Renate für die Unterstützung und bei Lisa für diese super schönen Fotos! <3

 

 

Unsere neue Sommerweide!

 

Ein Projekt, das wir bereits vorher angegangen waren, ist unsere neue Sommerweide! Auf einem ganzen Hektar verwandeln wir Ackerland aktuell mit Hilfe der Tiere in eine saftige, lebensfreudige Grünlandschaft. Hierzu haben wir uns spezielle Saatgutmischungen angeschaut, die den Bodenverhältnissen gerecht werden, in unsere Region passen, den Tieren schmecken und für Insekten möglichst viel Positives bereithalten. Fündig sind wir dank der kompetenten Beratung beim Landhandel Rupp in Framersheim dann auch geworden! Ende März wurde die Saat ausgebracht, da sah der Boden noch so aus, wie auf dem Bild links.

 

 

Bereits wenigen Wochen später konnten wir mit ansehen, wie das Saatgut aufging. Wir haben den Boden dazu nicht gedüngt oder anderweitig vorbereitet. Wir wollen nämlich in unserem Handeln so schonend wie möglich zum Boden sein und gleichzeitig die Tiere ihre Arbeit verrichten lassen. Letzteres führt durch die Entnahme der Gräser, ihrer Verarbeitung in den Mägen der Tiere und durch das Ausscheiden dazu, dass hochwertiger, natürlich entstandener Dünger die Weide quasi von ganz allein in ein fruchtbares Stückchen Land verwandelt.

Ganz ohne menschliches Zutun. So war unser Plan. Und nach nur wenigen Wochen konnten wir uns unser Ergebnis ansehen.

 

 

Im August konnten wir dann kräftig "leuchtendes" Grün auf dem ehemaligen Acker vorfinden, der mittlerweile eine ganz coole Wiese geworden ist. Was auf dem Foto einigermaßen homogen aussieht, entpuppt bei näherer Betrachtung eine große Vielfalt. Denn bei unserer Weide haben wir uns für ein Saatgut entschieden, welches einen hohen Anteil an veschiedenen Kleesorten beinhaltet, kombiniert mit unterschiedlichen Gräserarten, leckeren Extras wie Chicoreé und die eine oder andere Insekten-freundliche Blüte zu bieten hat. Der erst Auftrieb fand im August statt und wir konnten mit eigenen Augen sehen: Es schmeckt den Schafen mehr als gut! :)

 

 

 

Oktober: Zum zweiten Mal ernten wir Ende Oktober die Äpfel auf der Streuobstwiese. Insgesamt kommen dabei fast 200Kg zusammen. Die Äpfel werden anschließend zur Mosterei nach Westhofen gefahren und dort zu Apfelsaft verarbeitet. Wir erhalten in diesem Jahr fast 80l Apfelsaft, natürlich naturtrüb. Die Ernte fällt zahlenmäßig nicht so stark aus wie im vergangenen Jahr. Allerdings ist der Geschmack mal wieder sehr phantastisch! Ihr wollt probieren? Dann meldet euch gerne bei uns! :) 

 

Ebenfalls im Oktober steht unsere große Erweiterung auf dem Sybillenstein! Mit Hilfe der Stiftung Umwelt und Natur, die Dank des Einsatzes der Stadt Alzey und der Kreisverwaltung Alzey-Worms ein Gesamtbudget von rund 40.000,00€ bereitgestellt hat, ist ein großer Teil im östlichen Gebiet des Landschaftsschutzgebietes am Sybillenstein eingezäunt worden. An insgesamt nur drei Tagen hat ein Team von professionellen Zaunerbauern ein wahres Paradies geschaffen. Der obere Teil des Grundstücks umzäunt nun insgesamt etwa 2 Hektar. Unsere Ziegen haben sich riesig über den weiteren Auslauf gefreut und nur wenige Stunden nach der offiziellen Eröffnung neugierig das Gelände erkundet.

Bei der Eröffnung erhielten wir Besuch von Politik und Verwaltung und auch ein schöner Zeitungsbericht, der noch vor der Eröffnung publiziert wurde, ist hierbei entstanden. Den Bericht findet ihr >>> hier <<<!

 

 

Ende des Monats starten wir so richtig in die Wintervorbereitungen. Neben dem ersten Aufstellen von Heuballen wird vor allem unsere Winterweide verschönert. Zuerst wird ein neues, stabiles und schönes Tor installiert. Es folgen Aufräumarbeiten und auch der vordere, an den Friedhof angrenzende Zaun, wird erneuert. Die Arbeiten sind nach rund einem Monat abgeschlossen.

Adresse

Hauptstraße 5

55232 Alzey

Spendenkonto:

Sparkasse Worms-Alzey-Ried

IBAN:DE20553500100022054952

Empfänger: TierFamilieMensch e.V.

 

Steuernummer: 08/667/16081

Kommende Termine:

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Der Verein TierFamilieMensch ist gegründet am 16.12.2018, als solches seit dem 25.02.2019 ein "eingetragener Verein" (e.V.) und besitzt seit dem 11.04.2019 den Status der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Bingen - Alzey.